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GIS-Lösungen für Trinkwasser- und Abwassernetze

Geodaten eines Trinkwasser- und Abwassernetzes

Ein GIS für Wassernetze ermöglicht es, geografische Daten eines überwiegend unterirdischen Anlagenbestands zentral zusammenzuführen, zuverlässiger zu machen und zu nutzen.

Dotic unterstützt Kommunen, Zweckverbände, Betreiber, beauftragte Versorgungsunternehmen und Ingenieurbüros bei der Verwaltung von Trinkwasser-, Abwasser- und Regenwassernetzen: Kenntnis des Anlagenbestands, Außeneinsätze, Qualitätskontrolle und Entscheidungsunterstützung.

Diese Seite stellt die fachlichen Herausforderungen des Wasserkreislaufs, die zu strukturierenden Daten, Anwendungsfälle und die Rolle des Geostandards StaR-Eau vor.

Entdecken Sie einige Anwendungsfälle unserer Lösungen für Wassernetze

Geodaten als strategische Ressource für Wassernetze 

Wasserversorger verwalten unterirdische, ältere Netze, die häufig in mehreren Werkzeugen dokumentiert sind. Die Qualität der Geodaten beeinflusst unmittelbar die Sicherheit von Einsätzen, die Versorgungskontinuität und Entscheidungen zur Erneuerung.

Ein gemeinsamer Datenbestand erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Betreibern, beauftragten Versorgungsunternehmen, Ingenieurbüros und Dienstleistern und bewahrt das Wissen über das Netz langfristig.

Damit Daten zuverlässig und nutzbar bleiben, durchlaufen sie einen kontinuierlichen Lebenszyklus:

  • Informationen vor Ort erfassen.
  • Objekte und Attribute in einem gemeinsamen Modell strukturieren.
  • Vollständigkeit, Konsistenz und Konformität prüfen.
  • Daten in einem GIS oder WebGIS nutzen.
  • Den Datenbestand nach jeder Baumaßnahme oder jedem Einsatz aktualisieren.

Zentrale fachliche Themen bei der Überwachung von Wasser- und Abwassernetzen

Wichtige Geodaten für Trinkwasser, Abwasser und Regenwasser  

StaR-Eau: ein strukturgebender Geostandard für Wassernetzdaten

Modellierung, Standardisierung und Fachwissen

StaR-Eau definiert einen gemeinsamen Rahmen zur Beschreibung und zum Austausch von Trinkwasser- und Abwassernetzdaten. Er legt die Objekte, Attribute und Beziehungen fest, die für verständliche und wiederverwendbare Daten erforderlich sind.

Dotic nutzt sein Fachwissen in der Modellierung und Verarbeitung von Geodaten, um diesen Standard in Werkzeugen und fachlichen Prozessen praktisch umzusetzen.

Konkret ermöglichen die Dotic-Lösungen:

  • Geländedaten mit ConnectField erfassen und aktualisieren.
  • Struktur, Vollständigkeit und Konsistenz mit ConnectControl prüfen.
  • Den gemeinsamen Datenbestand im WebGIS ConnectServices visualisieren, bearbeiten und nutzen.
  • Daten mit ConnectQuery in natürlicher Sprache abfragen, wenn dieser Einsatz sinnvoll ist.

Ein Ansatz für zuverlässige und gemeinsam nutzbare Daten

Ein nach StaR-Eau strukturierter Datenbestand erleichtert:

  • das gemeinsame Datenverständnis zwischen Beteiligten;
  • einheitliche Lieferdaten;
  • den Wechsel von Dienstleistern oder Werkzeugen;
  • die langfristige Bewahrung des Wissens über den Anlagenbestand.

Der Standard organisiert die Daten, garantiert aber allein weder Vollständigkeit noch Konsistenz: Qualitätsprüfungen und laufende Aktualisierungen bleiben unverzichtbar.

Unsere Überzeugung

Ohne geeignete GIS-Werkzeuge, die auf fachliche Anforderungen abgestimmt sind, bleibt der Standard theoretisch.

Mit passenden Werkzeugen entfaltet er einen echten fachlichen Nutzen.

Entdecken Sie Anwendungsfälle für zuverlässige und nutzbare Wassernetzdaten

Eine GIS-Software-Suite für die Steuerung von Trinkwasser- und Abwassernetzen

Möchten Sie Ihre GIS-Daten für Trinkwasserversorgung, Abwasser oder Regenwasser zuverlässiger machen?

StaR-Eau praktisch in Betriebsabläufen umsetzen
Aktualisierungen vor Ort verbessern und zuverlässiger machen
Datenqualität und Nachvollziehbarkeit absichern

FAQ — GIS, WebGIS und der Geostandard StaR-Eau für Wassernetze

Warum ein GIS zur Verwaltung eines Trinkwasserversorgungs- oder Abwassernetzes einsetzen?

Ein GIS für ein Trinkwasserversorgungs- oder Abwassernetz ermöglicht es, das Wissen über einen überwiegend unterirdischen Anlagenbestand zentral zusammenzuführen und zu strukturieren. Ein GIS zeigt nicht nur Leitungen auf einer Karte: Es verknüpft die Geografie mit wesentlichen technischen Informationen wie Durchmessern, Materialien, Verlegedaten, Status, Anlagen, Anschlüssen und Einsatzhistorien. In der Praxis wird ein GIS zum Referenzwerkzeug, um Einsätze sicherer zu machen, Unsicherheiten vor Ort zu reduzieren, Bauarbeiten besser zu planen und den Anlagenbestand langfristig zu steuern. Ohne GIS beruht das Netzwissen häufig auf statischen Plänen, verstreuten Dateien oder lokalen Gewohnheiten, was den Betrieb und die Weitergabe des Anlagenwissens erschwert.

Wozu dient ein WebGIS bei einem Wasserversorger?

Ein WebGIS ermöglicht einen universellen und unmittelbaren Zugriff auf Geodaten über einen einfachen Internetbrowser, ohne umfangreiche Software auf dem Computer installieren zu müssen. Informationen werden in Echtzeit geteilt und sind über einen einzigen Server zugänglich, wodurch Duplikate und veraltete Versionen vermieden werden. Bei einem Wasserversorger ermöglicht ein WebGIS technischen Teams, Betreibern, Dienstleistern und Entscheidern den Wissensaustausch bei zentraler Datenhaltung. Es erleichtert den mobilen Zugriff, die Koordination von Einsätzen und die operative Netzsteuerung. Ein WebGIS ist besonders sinnvoll, wenn ein GIS nicht mehr nur zur Kartierung, sondern tatsächlich im Arbeitsalltag genutzt werden soll. ConnectServices erfüllt genau diesen Bedarf mit einer WebGIS-Plattform zur Visualisierung, Nutzung und Steuerung territorialer Daten.

Wie beeinflusst die GIS-Datenqualität den Betrieb von Wassernetzen?

Die GIS-Datenqualität beeinflusst den Betrieb unmittelbar, weil sie die Fähigkeit zu schnellem und richtigem Handeln bestimmt. Zuverlässige Daten ermöglichen es, betroffene Ventile, Anschlüsse, Schächte, Anlagen und Leitungsabschnitte zu lokalisieren, Fehler vor Ort zu reduzieren und Zeitverluste bei Einsätzen zu vermeiden. Veraltete oder inkonsistente Daten erzeugen dagegen Unsicherheiten, erhöhen die Betriebskosten und erschweren Erneuerungsentscheidungen. Langfristig beeinflusst die GIS-Datenqualität auch die Leistungsfähigkeit des Versorgungsdienstes, insbesondere bei der Leckbekämpfung und Investitionsplanung.

Wie lässt sich die Aktualisierung von GIS-Daten nach Bauarbeiten an einem Wassernetz verbessern?

Eine bessere Aktualisierung von GIS-Daten nach Bauarbeiten erfordert eine klare Organisation und geeignete Werkzeuge. Bauarbeiten und Außeneinsätze sind die Hauptursache für veraltete Daten, weil Änderungen nicht immer zeitnah übernommen werden oder die Übernahme ungeprüft erfolgt. Der wirksamste Ansatz besteht darin, Änderungen zum Zeitpunkt ihres Auftretens zu erfassen, ihre Konsistenz zu prüfen und anschließend ihre Integration in die Datenbank freizugeben. ConnectField ermöglicht die strukturierte Erfassung und Aktualisierung von Informationen direkt vor Ort. ConnectControl prüft Datenqualität und Konformität vor der Integration automatisch. ConnectServices ermöglicht anschließend die Verteilung und Nutzung der konsolidierten Daten in einem für die Teams zugänglichen WebGIS.

Was ist der Geostandard StaR-Eau?

StaR-Eau ist ein Datenstandard zur Strukturierung und Harmonisierung der Darstellung von Trinkwasserversorgungs- und Abwassernetzen. Er definiert ein gemeinsames Modell, Objekte, Attribute und eine Strukturierungslogik, die konsistentere, verständlichere und langfristig nutzbare Daten ermöglicht. StaR-Eau erleichtert den Austausch zwischen Beteiligten, die langfristige Wiederverwendung von Daten und die Übergabe des Anlagenbestands bei Organisations- oder Betreiberwechseln. Heute bildet er einen wichtigen Referenzrahmen zur Absicherung von Wassernetzdaten.

Reicht StaR-Eau aus, um eine gute Datenqualität zu gewährleisten?

Nein, StaR-Eau allein reicht nicht aus. Der Standard definiert, was Daten enthalten und wie sie strukturiert sein sollen, garantiert aber nicht, dass gelieferte Daten vollständig, konsistent oder korrekt befüllt sind. Ohne Qualitätskontrolle bleiben Topologiefehler, fehlende Attribute, uneinheitliche Bezeichnungen und Auslassungen nach Einsätzen häufig. Deshalb muss ein StaR-Eau-Ansatz mit systematischen Prüfungen verbunden werden. ConnectControl prüft Konformität, Konsistenz und Vollständigkeit automatisch, um die Integration und Nutzung der Daten abzusichern.

Warum die Qualität der GIS-Daten eines Wassernetzes prüfen?

Die Prüfung der GIS-Datenqualität eines Wassernetzes macht aus einer kartografischen Datenbank ein echtes Betriebs- und Steuerungswerkzeug. Ohne Prüfung sammeln sich Inkonsistenzen allmählich an und machen die Daten schwer nutzbar und teilweise unzuverlässig. Qualitätskontrolle erkennt Fehler vor ihrer Weiterverbreitung, sichert Lieferdaten von Dienstleistern ab, gewährleistet StaR-Eau-Konformität und erhält langfristig konsistente Daten. Sie ermöglicht außerdem eine objektive Bewertung der Datenqualität anhand von Kennzahlen und klarer Nachvollziehbarkeit.

Wie lässt sich Netzwissen bei einem Betreiberwechsel erhalten?

Wissensverlust bei einem Betreiberwechsel ist ein häufiges Risiko, wenn Daten heterogen, schlecht dokumentiert oder nicht standardisiert sind. Die Übergabe lässt sich am besten durch nach StaR-Eau strukturierte, geprüfte, zentralisierte und nachvollziehbare Daten absichern. Dadurch bleiben die Daten verständlich, nutzbar und übertragbar, unabhängig davon, wer verantwortlich ist. Dotic unterstützt Kommunen und Betreiber in diesen sensiblen Phasen, indem es die Strukturierung, Prüfung und kontinuierliche Nutzung der Daten absichert.

Sind die Dotic-Lösungen für Trinkwasser und Abwasser geeignet?

Ja, die Dotic-Lösungen eignen sich für die Verwaltung geografischer Daten von Trinkwasser- und Abwassernetzen über den gesamten Lebenszyklus. ConnectField ermöglicht die Erfassung und Aktualisierung vor Ort. ConnectControl ermöglicht Qualitätskontrolle, Bewertung und Konformität der Daten, insbesondere nach StaR-Eau. ConnectServices ermöglicht Visualisierung, Nutzung und Steuerung der Daten über eine WebGIS-Plattform. Dieser Ansatz macht Daten zuverlässiger, hält sie aktuell und erschließt ihren Nutzen im täglichen Betrieb.

An wen richten sich die Dotic-Lösungen im Wassersektor?

Die Dotic-Lösungen richten sich an Kommunen, Wasserzweckverbände, Betreiber, beauftragte Versorgungsunternehmen, Ingenieurbüros und Dienstleister, die ihre Daten zuverlässiger machen, strukturieren und nutzen möchten. Sie sind besonders für Organisationen relevant, die die Lücke zwischen Gelände und GIS verkleinern, Datenqualität absichern, den täglichen Betrieb erleichtern und einen langfristig nutzbaren, übertragbaren Anlagenbestand erhalten wollen.
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